Falscher Broker prellt Anleger um 400.000 Euro – Polizei sucht weitere Opfer!

Ein 44-jähriger Steirer sitzt in Untersuchungshaft, weil er seit August 2023 zahlreiche Anleger um ihr Geld betrogen haben soll. Der Mann gab sich als erfolgreicher Trader aus und versprach traumhafte Gewinne. Doch anstatt das ihm anvertraute Geld gewinnbringend zu investieren, steckte er es größtenteils in die eigene Tasche. Bisher ist ein Schaden von 400.000 Euro bekannt, die Polizei befürchtet aber, dass es noch mehr Opfer gibt – vor allem in der Weststeiermark. Mit der Veröffentlichung eines Fotos des Verdächtigen hoffen die Ermittler, dass sich weitere Geschädigte melden.

🔍 Modus Operandi
  • : Täter (44, Steirer) gibt sich unter falschen Namen als erfolgreicher “Trader” oder “Broker” aus
  • Verspricht Opfern hohe Renditen bei verschiedenen Anlageformen
  • Kassiert Geld, investiert aber nur einen Bruchteil davon (oder gar nichts)
  • Behält das Geld für sich
  • Schaden bisher rund 400.000 Euro.
  • 📰 REDAKTIONELLER ENTWURF
  • Headline: Falscher Broker aus der Weststeiermark prellt Anleger um 400.000 Euro – Polizei sucht weitere Opfer!
  • Zusammenfassung: Ein 44-jähriger Steirer sitzt in Untersuchungshaft, weil er seit August 2023 zahlreiche Anleger um ihr Geld betrogen haben soll. Der Mann gab sich als erfolgreicher Trader aus und versprach traumhafte Gewinne. Doch anstatt das ihm anvertraute Geld gewinnbringend zu investieren, steckte er es größtenteils in die eigene Tasche. Bisher ist ein Schaden von 400.000 Euro bekannt, die Polizei befürchtet aber, dass es noch mehr Opfer gibt – vor allem in der Weststeiermark. Mit der Veröffentlichung eines Fotos des Verdächtigen hoffen die Ermittler, dass sich weitere Geschädigte melden.
  • Quelle: steiermark.orf.at; 13.02.2026; https://steiermark.orf.at/stories/3341849/

Dr. Stephan Mauracher von crypto-schaden.at meint dazu: Ein klassischer Offline-Scam mit persönlichem Kontakt – hier sind die Spuren greifbarer als bei anonymen Online-Betrügern. Der Täter nutzte vermutlich echte Identitäten oder gut gefälschte Dokumente, um Vertrauen aufzubauen; die Bargeldübergabe bzw. direkten Überweisungen deuten auf ein regionales Netzwerk hin. Die Schadenssumme von 400.000 Euro lässt auf mehrere Opfer schließen – vermutlich wurde ein Teil tatsächlich investiert, um frühe Auszahlungen zu ermöglichen (Ponzi-Mechanik). Sofortmaßnahme für Betroffene: Banküberweisungen dokumentieren, bei der Polizei Anzeige erstatten, zivilrechtliche Pfändung prüfen (Vermögenssicherung). Da der Täter in U-Haft sitzt, besteht eine realistische Chance auf Schadensersatz – Opfer sollten sich umgehend anwaltlich beraten lassen.

Dr. Paul Rizzi von crypto-schaden.at meint dazu: „Nach der geschilderten Sachlage kommt schwerer Betrug nach § 147 StGB in Betracht, da durch Vortäuschung erfolgreicher Anlagegeschäfte ein Gesamtschaden von rund 400.000 Euro entstanden ist. Der Täter befindet sich bereits in Untersuchungshaft. Die Polizei sucht weitere Geschädigte, da die Dunkelziffer vermutlich höher liegt.“

⚠️ Warnsignale
  • Unaufgeforderte Kontaktaufnahme via Messenger oder Telefon
  • Versprechen extrem hoher Renditen ohne Risiko
  • Druck zur schnellen Entscheidung oder Installation von Software
✅ Was Betroffene tun sollten
  • Kontakt sofort abbrechen und keine weiteren Zahlungen leisten
  • Beweise sichern (Screenshots, Wallet-IDs, Chatverläufe)
  • Anzeige bei der Polizei erstatten und Bank informieren

Wurden Sie ebenfalls Opfer? Vereinbaren Sie jetzt ein Erstgespräch.


Quelle: steiermark.orf.at  |  Case-ID: 15