Eine 40-jährige Wienerin wäre beinahe auf einen neuen Trick hereingefallen. Eine Computerstimme informierte sie über eine angebliche Paypal-Abbuchung für Kryptowährungen. Ein angeblicher Helfer im Call-Center wollte sie dann überreden, die Fernwartungssoftware “Anydesk” zu installieren, um das Geld zurückzuholen. In Wahrheit hätten die Täter so die Kontrolle über ihren PC erlangt und hohen finanziellen Schaden anrichten können. Die Frau durchschaute die Masche rechtzeitig und alarmierte die Polizei. Dieser Fall zeigt, wie schnell man ins Visier von Kriminellen geraten kann, selbst wenn man glaubt, vorsichtig zu sein.
Modus Operandi
- Erstkontakt via Anruf mit Computerstimme über angebliche Paypal-Abbuchung
- Weiterleitung an “Kollegen” im Call-Center
- Aufforderung zur Installation von Anydesk unter dem Vorwand der Rückholung des Geldes
- Ziel: Fernsteuerung des Computers und Diebstahl von Geld
„Nach der geschilderten Sachlage spricht vieles für ein Betrugsdelikt, da durch Vortäuschen einer PayPal-Abbuchung und einer angeblichen Hilfe die Installation von Fernzugriffssoftware erwirkt werden sollte. Die Geschädigte erkannte die Masche rechtzeitig und verhinderte den Vermögensschaden. Auch versuchte Betrugsstraftaten sind strafbar und sollten zur Anzeige gebracht werden.”
Warnsignale
- Unaufgeforderte Kontaktaufnahme via Messenger oder Telefon
- Versprechen extrem hoher Renditen ohne Risiko
- Druck zur schnellen Entscheidung oder Installation von Software
Was Betroffene tun sollten
- Kontakt sofort abbrechen und keine weiteren Zahlungen leisten
- Beweise sichern (Screenshots, Wallet-IDs, Chatverläufe)
- Anzeige bei der Polizei erstatten und Bank informieren
Quelle: heute.at | Case-ID: 1











