Modus Operandi
- Kontaktaufnahme am 28
- 2025 durch unbekannten Mann, der sich als Mitarbeiter einer Krypto-Softwarefirma ausgibt
- Täter behauptet, in Opfers Namen seien Kryptowährungen erworben worden, diese seien aber eingefroren
- Zur "Freischaltung" müssen diverse Gebühren bezahlt werden
- Opfer tätigt über 4 Monate (31
- 2025 - 27
- 2026) nicht weniger als 14 Überweisungen
„Advance-Fee-Fraud mit gefälschter Autorität ("Softwarefirma") – die Täter haben nicht existierende Krypto-Assets als Druckmittel erfunden, um kontinuierliche "Freischaltgebühren" zu erpressen. Die 14 Überweisungen über 4 Monate zeigen systematische Eskalation: Jede Zahlung legitimiert die nächste Forderung. Die gestoppten drei Transaktionen bedeuten, dass die Bank möglicherweise bereits Alarm geschlagen hat – das ist der Moment, wo Opfer oft erst realisieren, dass sie betrogen wurden. Technisch: Vermutlich VoIP-Telefonie (schwer rückverfolgbar), möglicherweise Messenger-Kommunikation mit gefälschten Dokumenten (Screenshots von "eingefrorenen Wallets"). Sofortmaßnahme: Alle Überweisungsdaten (IBANs, BICs, Empfängernamen) an Behörden, parallel Rückforderung bei Empfängerbanken versuchen (innerhalb von 10 Tagen höchste Erfolgsquote).”
„Nach der geschilderten Sachlage spricht vieles für ein Betrugsdelikt, da durch Vortäuschung einer Softwarefirmen-Identität und angeblicher Kontosperrungen wiederholt Zahlungen erwirkt wurden. Die Sunk-Cost-Mechanik zeigt systematisches Vorgehen. Geschädigte sollten unverzüglich Strafanzeige erstatten und die Börse über den Vorfall informieren.”
Warnsignale
- Jemand behauptet am Telefon, in Ihrem Namen seien Kryptowährungen gekauft worden.
- Eine Auszahlung soll erst nach weiteren Gebühren oder Freischaltungen möglich sein.
- Immer neue Zahlungen werden mit angeblichen Kontosperren begründet.
- Es gibt keinen nachvollziehbaren Zugriff auf das behauptete Krypto-Vermögen.
Was Betroffene tun sollten
- Keine weiteren Überweisungen tätigen und jeden Kontakt sofort abbrechen.
- Alle Zahlungsbelege, Telefonnummern und Nachrichten vollständig sichern.
- Die Bank sofort informieren und gestoppte oder offene Transaktionen prüfen lassen.
- Unverzüglich Strafanzeige erstatten und den Fall technisch wie rechtlich aufarbeiten lassen.
Quelle: 5min.at | Case-ID: 56











