Von Dezember 2024 bis März 2025 wurde ein 64-jähriger Mann aus Oberwart (Burgenland) telefonisch von einer unbekannten Person betreut, die sich als Investment-Mitarbeiter ausgab. Die täterische Seite leitete ihn auf eine vermeintliche Krypto-Handelsplattform, deren Dashboard über Monate hinweg angebliche Gewinne anzeigte. Als der Mann bei seiner Bank auf mögliche Unregelmäßigkeiten hingewiesen wurde und eine Übertragung der Mittel verlangte, brach jeder Kontakt ab. Der dokumentierte Schaden beläuft sich auf einen mittleren sechsstelligen Eurobetrag. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Der Fall illustriert die Methodik professioneller Täternetzwerke, die über Monate hinweg mit gefälschten Plattformen und persönlicher „Betreuung” arbeiten.
🔍 Modus Operandi
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- : 1. Telefonischer Erstkontakt durch angeblichen Investment-Mitarbeiter, Dezember 2024. 2. Opfer wird zur Investition auf einer Krypto-Handelsplattform verleitet. 3. Über mehrere Monate zeigt das Konto angeblich positive Ergebnisse. 4. Bei Auszahlungswunsch bricht der Kontakt ab. Schaden: mittlerer sechsstelliger Eurobetrag.
Nach der geschilderten Sachlage kommt ein schwerwiegender Betrugsverdacht in Betracht, da durch Vortäuschung einer Investment-Betreuung und gefälschte Gewinn-Dashboards über mehrere Monate ein mittlerer sechsstelliger Vermögensschaden herbeigeführt wurde. Die monatelange persönliche Betreuung und simulierten Kontostände deuten auf professionell organisierte Täterschaft hin. Geschädigte sollten unverzüglich Strafanzeige erstatten und alle Kommunikationsdaten sowie Screenshots der Plattform sichern.











