59-Jährige mit „Bot“-Masche um Erspartes gebracht – Geld sogar ausgeborgt

Eine 59-jährige Frau aus dem Bezirk Gmunden wurde Opfer von Krypto-Betrügern und verlor dabei eine fünfstellige Summe. Über soziale Medien wurde sie von den Tätern kontaktiert, die ihr traumhafte Gewinne durch automatisierte Investments mit sogenannten “Bots” versprachen. Über einen Messengerdienst erhielt sie genaue Anweisungen, wie sie das Geld überweisen sollte. Im Glauben an das schnelle Geld transferierte die Frau mehrfach Beträge, die sie sich teils sogar von Freunden oder Familie geliehen hatte. Zu einer Auszahlung kam es nie. Der Fall zeigt, wie skrupellos die Täter vorgehen und die Gutgläubigkeit ihrer Opfer ausnutzen.

🔍 Modus Operandi
  • : Opfer wird über soziale Medien wiederholt von Tätern kontaktiert
  • Hohe Gewinne durch Krypto-Investments mit Hilfe von “Bots” werden versprochen
  • Opfer erhält detaillierte Anleitungen für Überweisungen via Krypto-Apps
  • Überweist in gutem Glauben mehrfach Geld auf fremde Krypto-Konten
  • Auszahlung der versprochenen Gewinne bleibt aus, Geld ist verloren.
  • 📰 REDAKTIONELLER ENTWURF
  • Headline: 59-Jährige mit “Bot”-Masche um Erspartes gebracht – Geld sogar ausgeborgt
  • Zusammenfassung: Eine 59-jährige Frau aus dem Bezirk Gmunden wurde Opfer von Krypto-Betrügern und verlor dabei eine fünfstellige Summe. Über soziale Medien wurde sie von den Tätern kontaktiert, die ihr traumhafte Gewinne durch automatisierte Investments mit sogenannten “Bots” versprachen. Über einen Messengerdienst erhielt sie genaue Anweisungen, wie sie das Geld überweisen sollte. Im Glauben an das schnelle Geld transferierte die Frau mehrfach Beträge, die sie sich teils sogar von Freunden oder Familie geliehen hatte. Zu einer Auszahlung kam es nie. Der Fall zeigt, wie skrupellos die Täter vorgehen und die Gutgläubigkeit ihrer Opfer ausnutzen.
  • Quelle: arf.at; 30.01.2026; https://www.arf.at/2026/01/30/die-polizei-informiert-anlagebetrug-mit-kryptowaehrung/

Dr. Stephan Mauracher von crypto-schaden.at meint dazu: Krypto-Scam mit angeblichen Trading-Bots – hier wurde das Opfer über Krypto-Apps (vermutlich CEX wie Binance oder OKX) zu Überweisungen an Täter-Wallets verleitet. Die On-Chain-Spur ist KRITISCH: Opfer sollte SOFORT alle TXIDs (Transaktions-IDs) sichern und bei einem Blockchain-Forensiker analysieren lassen – oft laufen die Gelder über Mixer (Tornado Cash, Blender) oder zu bekannten Scam-Adressen. Parallel VASP-Meldung: Falls eine regulierte Börse involviert war, kann ein Freezing-Request über Interpol/Europol gestellt werden. Zusätzlich bei der Cybercrime-Meldestelle Anzeige erstatten und ALLE Chat-Verläufe, Screenshots der “Bot-Performance” und Wallet-Adressen dokumentieren. Social-Media-Profile der Täter sollten an die Plattform gemeldet werden (meist gefälschte Profile mit Stock-Fotos).

Dr. Paul Rizzi von crypto-schaden.at meint dazu: „Nach der geschilderten Sachlage spricht vieles für Betrug nach §§ 146, 147 StGB, da durch Vortäuschung automatisierter Gewinnmöglichkeiten mittels Trading-Bots ein fünfstelliger Vermögensschaden herbeigeführt wurde. Die wiederholte Kontaktaufnahme über soziale Medien und detaillierte Anleitungen deuten auf professionelles Vorgehen hin. Geschädigte sollten unverzüglich Strafanzeige erstatten.“

⚠️ Warnsignale
  • Unaufgeforderte Kontaktaufnahme via Messenger oder Telefon
  • Versprechen extrem hoher Renditen ohne Risiko
  • Druck zur schnellen Entscheidung oder Installation von Software
✅ Was Betroffene tun sollten
  • Kontakt sofort abbrechen und keine weiteren Zahlungen leisten
  • Beweise sichern (Screenshots, Wallet-IDs, Chatverläufe)
  • Anzeige bei der Polizei erstatten und Bank informieren

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Quelle: www.arf.at  |  Case-ID: 13